Die Entwicklung eines Brandbooks ist ein strukturierter Prozess zur Erstellung eines zentralen Markendokuments. Es bündelt die wichtigsten Informationen zur Marke, zu ihrer Positionierung und zu den Regeln für die Umsetzung des Corporate Designs. Ein professionelles Brandbook systematisiert den Umgang mit der visuellen Identität, sichert die Konsistenz der Marke und definiert ihre korrekte Anwendung auf unterschiedlichen Gestaltungselementen.
Ein Brandbook definiert die Standards für die Einführung und Weiterentwicklung bestehender und neuer Produkte oder Dienstleistungen. Es dient als Leitlinie für Werbekampagnen und erleichtert die Auswahl und Gestaltung von Werbemitteln, Give-aways und weiteren Kommunikationsmaterialien.
Die Entwicklung eines Brandbooks umfasst Markenidee, Philosophie und Positionierung, Regeln zur Nutzung des Logos, Farb- und Schriftkombinationen, Standards für Innenräume und Architektur sowie Präsentationsmaterialien. Seit mehr als 20 Jahren entwickle ich Logobooks,, Produkt-Brandbooks, Brandbooks für Handelsketten, Guidelines und weitere Leitfäden zur Steuerung eines konsistenten Markenauftritts.

Das Design eines Brandbooks ähnelt einem komplexen Verkehrsknotenpunkt in einer Großstadt: Ziele der Marke, Erwartungen der Zielgruppe und zahlreiche weitere Faktoren müssen zusammengeführt werden. Die Kosten richten sich in der Regel nach Umfang, Anzahl der Kapitel und den benötigten Anwendungen des Corporate Designs. Auch die Größe des Projekts spielt eine Rolle. Ein Brandbook für eine Bank kann beispielsweise umfangreicher sein als eines für ein medizinisches Zentrum oder ein Café.
Ich biete verschiedene Varianten an, um ein Brandbook zu beauftragen, das zu den Zielen Ihrer Marke passt.
Beschreiben Sie kurz Ihr Projekt und die Branche Ihres Unternehmens und füllen Sie das Briefing zur Brandbook-Entwicklung aus. Ich informiere Sie anschließend über den Preis und den möglichen Zeitrahmen. Bitte geben Sie an, ob bereits ein Unternehmensname vorhanden ist oder eine Namensentwicklung benötigt wird, in welcher Branche Sie tätig sind, ob ein Logo neu entwickelt oder überarbeitet werden soll, welche Brandbook-Bausteine Sie benötigen sowie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse.

1. Marktanalyse
Zu Beginn der Brandbook-Entwicklung analysiere ich Ihr Marktsegment, die wichtigsten Wettbewerber und die visuelle Ausgangssituation. Auf dieser Basis entsteht eine Markenstrategie. Dabei werden offene Bedürfnisse potenzieller Kundinnen und Kunden, ihre Erwartungen an die Marke und die relevanten Kontaktpunkte untersucht. Erst danach beginnt die eigentliche Gestaltung des Brandbooks.
2. Online-Briefing
Aus meiner Erfahrung deckt ein Online-Termin rund 90 Prozent des Abstimmungsbedarfs ab und spart beiden Seiten Zeit. Eine aktive Zusammenarbeit zwischen Designer und Auftraggeber ist die Grundlage eines erfolgreichen Projekts. Im Gespräch kann ich Ihre Branche besser verstehen, die Bedürfnisse der Zielgruppe herausarbeiten und die Markenpositionierung präzisieren.
3. Festlegung der Brandbook-Kapitel
Die Anzahl und Tiefe der Kapitel beeinflusst den Preis einer Guideline oder eines Brandbooks. Beginnen Sie mit den wichtigsten Bausteinen Ihres Brandings, zum Beispiel Logoentwicklung, Namensentwicklung und Definition der Zielgruppen.

4. Aufgabenstellung für die Brandbook-Entwicklung
Ein Brandbook besteht meist aus mehreren Teilen: einer Einführung, der Markenphilosophie und einem Abschnitt zum Corporate Design. Dafür füllen Sie ein Briefing aus und beschreiben, welche Elemente der visuellen Identität benötigt werden. Es geht nicht darum, jedes Detail wie Farbe eines USB-Sticks oder Größe eines Notizbuchs vorab festzulegen. Entscheidend sind zunächst Ihre Wünsche zur gestalterischen Richtung.
5. Brandbook-Entwicklung
Nach Freigabe der Grundstruktur wird jede Anwendung detailliert beschrieben. Maße, Produktionsanforderungen und mögliche Druckverfahren werden festgelegt. Auf dieser Grundlage entsteht das Corporate Design des Unternehmens.
6. Professionelle Druckdatenerstellung
Alle entwickelten Layouts bereite ich sowohl für die weitere Bearbeitung inklusive der verwendeten Schriften als auch druckfertig auf. So können finale Dateien ohne zusätzliche Anpassungen direkt in die Produktion gehen.

Ein Brandbook ist ein Dokument, das festlegt, wie sich eine Organisation nach außen präsentiert.
Es definiert, wie eine Marke aussehen, klingen und mit Kundinnen, Kunden sowie anderen Unternehmen kommunizieren soll.
Manchmal wird es auch als „Markenbibel“ bezeichnet. Der Begriff zeigt vor allem, wie wichtig ein Brandbook für einen konsistenten Markenauftritt ist.
Ein Brandbook sorgt dafür, dass Ihre Marke unabhängig davon, wer mit Kundenservice, Werbung, Marketing, Vertrieb oder Gestaltung arbeitet, immer einheitlich wahrgenommen wird.

Betrachten Sie die Persönlichkeit Ihrer Marke wie den Charakter eines Menschen. Sie macht die Marke unterscheidbar und schafft Vertrauen. Wirkt eine Person in Auftreten und Verhalten ständig anders, begegnet man ihr meist mit Vorsicht.
Stellen Sie sich einen Mitarbeiter vor, der stets im perfekt gebügelten Anzug erscheint und sein Haar sorgfältig stylt. Eines Tages kommt dieselbe Person unrasiert, in Lederjacke, Shorts und mit einem großen Tiger-Tattoo zur Arbeit. Vermutlich wären Sie irritiert und würden sich fragen, was diese drastische Veränderung ausgelöst hat.
Bei Marken ist es ähnlich: Inkonsistenz kann verwirren, irritieren und potenzielle Kundinnen und Kunden abschrecken. Ein Styleguide verhindert das, indem er festlegt, wie sich Ihre Marke Tag für Tag gegenüber ihrer Zielgruppe präsentiert.

Aufbau und Inhalte eines Brandbooks hängen vom Projekttyp ab. Es kann sich um ein Unternehmens-Brandbook, ein Product Book oder ein Persona Book handeln. Zu Beginn muss deshalb geklärt werden, was oder wer Gegenstand des Brandings ist.
Ein Brandbook für eine Stadt oder Region unterscheidet sich deutlich von einem Brandbook für eine Handelskette oder eine Bank. Ein ausführliches Brandbook folgt jedoch häufig einer ähnlichen Grundstruktur.

Dieser Abschnitt beschreibt, wofür Sie arbeiten, was Sie inspiriert, wie Sie die Welt verändern möchten – also Ihre Mission –, wie Sie dieses Ziel erreichen wollen – Ihre Vision – und welche Werte für die Marke unverzichtbar sind. Er ist strategisch wichtig und gehört in jedes Brandbook.

Für wen arbeiten Sie? Welchen zusätzlichen Nutzen bietet Ihr Produkt?
Wie soll die Marke sprechen?
Wer diese Fragen beantworten kann, schafft eine deutlich bessere Grundlage für eine erfolgreiche Marke.
Die Positionierung beschreibt die einzigartige Eigenschaft einer Marke, die sie innerhalb ihres Preis-, Markt- und Wettbewerbsumfelds von anderen unterscheidet. Sie definiert, wer die Käuferinnen und Käufer sind, welches Alter, Geschlecht, welche Berufe, Gewohnheiten und Bedürfnisse sie haben und welche Motive ihre Kaufentscheidung bestimmen. Eine klare Positionierung erleichtert jede Werbekampagne.
Sehen Sie sich ein Beispiel für die Positionierung eines medizinischen Produkts in einem von mir entwickelten Brandbook an.

In diesem Kapitel beschreibe ich das Logo, seine Proportionen, horizontale und vertikale Varianten, die Schutzzone sowie eine kleinste zulässige Version, die auch auf kleinen Flächen wie einem USB-Stick oder einer schmalen Website-Kopfzeile lesbar bleibt.
Für unterschiedliche technische Anforderungen werden verschiedene Logo-Versionen benötigt: für Print, Außenwerbung, Geschäftskorrespondenz und als kleines Favicon für digitale Anwendungen. Jede Variante wird detailliert beschrieben und übersichtlich in separaten Dateien bereitgestellt.


Jedes Brandbook enthält eine ausführliche Beschreibung der grundlegenden Elemente des visuellen Systems und ihrer Anwendung. Aus praktischer Sicht ist dies eines der wichtigsten Kapitel: Hier werden die visuelle Eigenständigkeit der Marke und die Regeln für den Umgang mit dem Corporate Design festgelegt.

Sehen Sie sich ein Beispiel für die Guideline des Wohnkomplexes „Rio“ in Sotschi an
Ein Styleguide – auch Guideline oder Brandbook genannt – hilft dabei, das Bild Ihrer Marke, ihre Mission, Vision und Unternehmenswerte in einem konsistenten visuellen Auftritt sichtbar zu machen und dauerhaft zu bewahren.
Außerdem definiert die Guideline, wie mit der Marke kommuniziert und interagiert werden soll.

Auch bei Farben gelten klare Standards. Die Farbpalette prägt die Wahrnehmung einer Marke oft unbewusst, erleichtert ihre Wiedererkennung und hebt sie in Verpackung, Außenwerbung und digitalen Medien vom Wettbewerb ab. Ein Corporate-Design-Manual enthält Primär- und Sekundärfarben. Jede Farbe wird in den relevanten Farbsystemen wie CMYK, RGB, Pantone, Oracal oder RAL dokumentiert.
Die konsequente Anwendung der Unternehmensfarben erhält die visuelle Einheit auch bei Elementen, die nicht unmittelbar zum Branding gehören, etwa in Innenräumen oder bei Büroausstattung. Die meisten Marken arbeiten mit höchstens vier Farben und orientieren sich dabei an der Farbwelt des Logos.
Ein typisches Basissystem besteht aus einer hellen Hintergrundfarbe, einer dunklen Textfarbe, einem neutralen Ergänzungston und einer kräftigen Akzentfarbe.

Ein Brandbook ist ein strategischer und ideologischer Standard. Es umfasst Mission, Zielgruppe, Tone of Voice und Kommunikationsregeln sowie die visuellen Standards und Vorgaben zur Logonutzung. Es vermittelt ein vollständiges Bild der Marke und dient als Manifest und Grundlage für ihre Weiterentwicklung. Darin werden Markenkern und Positionierungsstrategie gebündelt.

Das Typografie-Kapitel beschreibt, welche Schriften, Schnitte und Anwendungen vorgesehen sind. Ich definiere Schriften für Überschriften, Zwischenüberschriften und Fließtext sowie für Geschäftsdrucksachen, Werbung und digitale Anwendungen. Manche Schriften dienen nur dekorativen Zwecken oder werden ausschließlich in Slogan oder Logo verwendet. Auch Ziffern können eigene Regeln erhalten, etwa für Preise, Rabatte oder Hausnummern.

Die Schriftwahl ist ein wichtiger Teil des Brandbook-Designs. Reicht eine einzige Schriftfamilie aus oder werden mehrere kontrastierende Schriften für unterschiedliche Aufgaben benötigt? Häufig unterscheidet sich die Hausschrift bewusst von der im Logo verwendeten Schrift, damit das Zeichen eigenständig bleibt.
Unabhängig davon, wie komplex das Schriftsystem ist, müssen alle Schriften klaren Aufgaben zugeordnet sein. Ich erläutere deshalb, warum eine bestimmte Typografie gewählt wurde, wie sie zur Marke passt und welche Eigenschaften sie vermittelt.
Im Logobook lege ich fest, welche Schriften für Fließtext und Überschriften verwendet werden und wie Texte ausgerichtet werden sollen – linksbündig, rechtsbündig oder zentriert.
Zeilenabstand und Zeichenabstand werden häufig unterschätzt, sind aber entscheidend für die visuelle Geschlossenheit eines Textes.
Werbemittel, Verpackungen, Geschäftsdokumente und E-Mails können jeweils eigene typografische Regeln benötigen und separat beschrieben werden.

Damit Designerinnen, Designer, Marketing- und Werbeteams die Bildsprache richtig einsetzen können, erhält sie im Brandbook ein eigenes Kapitel.
Ich definiere die Bildwelt nicht nur abstrakt, sondern zeige konkrete Beispiele für passende Illustrationen und Fotografien. Dadurch entsteht Wiedererkennbarkeit über Aufnahmestil, Inhalt und Farbgebung.

Fotografie, Infografik und individuelle Illustrationen spielen eine zentrale Rolle im Markendesign. Bilder werden von der Innenraumgestaltung bis zur emotionalen und informativen Kommunikation eingesetzt. Im Brandbook werden Fotostil, Bildkomposition, Beschnitt, Tonalität, Farbwelt und das Verhältnis von Bild zu Überschrift festgelegt.

Der Schreibstil wird beim Corporate Design oft erst spät berücksichtigt, obwohl der Ton der Markenkommunikation die Wahrnehmung eines Unternehmens stark beeinflusst.
Für einen konsistenten Sprachstil werden erfolgreiche Werbetexte und Mitteilungen ausgewertet und mit den Eigenschaften abgeglichen, die die Marke charakterisieren.
Damit der Kommunikationsstil verständlich wird, sollten Beispiele für passende Wörter und Formulierungen ebenso festgehalten werden wie Begriffe, die unpassend oder unerwünscht sind.

Zu einem Corporate Design gehören wiedererkennbare Gestaltungselemente. Das kann eine einzelne Form oder ein ganzes visuelles System sein. Typische Beispiele sind markeneigene Muster und Ornamente.


In manchen Brandbooks werden nicht nur grafische Texturen beschrieben, sondern auch reale Materialien für Werbekonstruktionen oder Innenräume, etwa eine bestimmte Metallverbundplatte für Fassaden oder eine definierte Holzart für Möbel.

Ein Unternehmens-Brandbook behandelt nicht nur die visuelle Ebene. Ebenso wichtig ist die Marketingperspektive: Für wen wird die Marke entwickelt, wer setzt die Positionierung um und wie entstehen Reputation und ein klares Bild in den Köpfen der Zielgruppe?

Für das Unternehmen „LocoTech“ habe ich beispielsweise eine eigene Branding-Guideline zur Umsetzung der Jugendpolitik des Unternehmens.
Ich habe mehrfach Branding-Systeme für Filial- und Handelskonzepte entwickelt. Dabei reicht es nicht, nur eine einzelne Verkaufsstelle zu gestalten; auch Regeln für weitere Standorte müssen definiert werden. Statt nur eines Schildes entstehen Varianten für unterschiedliche Fassadenbreiten, Gebäudeecken, vertikale Flächen und weitere Situationen. Dasselbe Prinzip gilt für Innenräume.


Gestaltung von Geschäft, Café oder Büro im Corporate Design: Beschilderung, Eingangsbereich, interne Orientierung, Uniformen, Raumfarben und Beleuchtung.

Zusätzlich kann eine Merchandising-Guideline für den Point of Sale entwickelt werden. Gute Orientierung spricht die Sprache der Kundinnen und Kunden, macht Räume verständlicher und unterstützt ihre Bedürfnisse. Mit Schildern, Hinweisen und Leitsystemen entsteht eine visuelle Customer Journey. Anhand typischer Raumvarianten werden Zonierung, Farbkonzept und Beleuchtung beschrieben.

Oft werden in einem Brandbook sowohl die Standards der Unternehmensmarke als auch die Gestaltung der angebotenen Produkte zusammengeführt.
Das ist nur für eine übergeordnete Beschreibung von Produktgruppen sinnvoll. Für einzelne Produkte oder Dienstleistungen sollte es eigene Regeln für Branding und Vermarktung geben. Unternehmensmarke und Produktmarke verfolgen unterschiedliche Aufgaben. So besitzen beispielsweise Procter & Gamble und die Produktmarke Pampers jeweils ein eigenes Stylebook: Das eine beschreibt Unternehmenswerte, das andere Merchandising, Werbung, Verpackungsproduktion und weitere produktspezifische Standards.
Im folgenden Beispiel sehen Sie ein Brandbook für einen Hersteller von Wurst- und Fleischwaren sowie die dazugehörige Verpackungsgestaltung für unterschiedliche Produktlinien.




Eine scheinbar kleine, aber wichtige Regel im Brandbook betrifft die Schreibweise des Unternehmens- oder Markennamens: kyrillisch oder lateinisch, groß oder klein, mit oder ohne Anführungszeichen sowie zulässige grammatische Formen.
Falls der Markenname noch nicht feststeht, können Sie sich ansehen, wie ich bei der Namensentwicklung vorgehe. Ich habe zahlreiche Namen für Unternehmen und ihre Marken entwickelt.
Unternehmensimage und Verkauf müssen im Gleichgewicht stehen. Manche Marken konzentrieren sich ausschließlich auf kurzfristigen Absatz, andere fast nur auf Reputation. Ich entwickle Lösungen für beide Ziele: Verkaufspräsentationen und Marketingmaterialien ebenso wie Imagepräsentationen, hochwertige Drucksachen und Corporate Gifts.
Heute entstehen nahezu alle Marken auch im digitalen Raum. Die Digitalisierung der Marke ist ein zentraler Bestandteil modernen Marketings.
Gleichzeitig ist digitales Branding besonders anspruchsvoll, weil sich Plattformen und Formate ständig verändern. Für Websites werden daher flexible und zugleich kreative Standards benötigt.
Eine UI-Guideline ist ein spezieller Teil des Brandbooks. Sie beschreibt Layoutregeln für Websites, den Ton von Interface-Texten, ihre Gestaltung und den grundsätzlichen Rahmen für die Umsetzung der Marke im digitalen Raum.
Ich habe zahlreiche Unternehmenswebsites, Landingpages und komplexe Portale gestaltet. Gerne können wir über Ihre Website sprechen.

Vorlagen für Facebook-Posts, Instagram-Content und E-Mail-Kampagnen gehören heute zur Grundausstattung des Marketings. Ich entwickle modulare Banner-Sets mit unterschiedlichen Formaten, etwa Image-, Sales-, Informations- und Event-Posts. Komposition, Markenfarben und grafische Elemente sind bereits definiert; anschließend müssen nur noch Text und gegebenenfalls Bild ausgetauscht werden. Nach demselben Prinzip entstehen auch Vorlagen für YouTube- und Videoformate.
So erzeugt jede digitale Kommunikation einen konsistenten Informations- und Markenauftritt und unterstützt die Online-Strategie.


Printdesign ist der physische Teil der Markenkommunikation: Visitenkarten, Kalender, Geschäftsberichte oder Produktbroschüren. Im Brandbook entwickle ich die Anwendungen, die für Image, Information und Präsentation Ihrer Marke benötigt werden.
Dabei definiere ich Fotostil, Layout und Gestaltung jedes Mediums.

Das Kapitel zur Mitarbeiterkleidung umfasst die verschiedenen Kleidungsarten im Unternehmen. Für eine Handelskette können beispielsweise Outfits für Kasse, Fahrer und Management beschrieben werden; für eine Tankstelle das Erscheinungsbild von Service-, Technik- und Verwaltungspersonal.



Fahrzeugdesign basiert auf den allgemeinen Regeln des Corporate Designs. Neben der Stiltreue sind gute Lesbarkeit, Kontrast und ein prägnanter Auftritt wichtig. Ich gestalte sowohl Firmenfahrzeuge wie Limousinen als auch Lkw und Lieferfahrzeuge.



Werbeartikel ähneln sich in vielen Unternehmen: Stifte, Notizbücher, Tassen, USB-Sticks und Kalender. Manche werden intern genutzt, andere an Kunden verschenkt. Gerade solche Alltagsobjekte prägen den Markenauftritt. Gute Give-aways sollten originell, praktisch und langlebig sein. Ich unterstütze bei Auswahl und Gestaltung passender Artikel – von nachhaltigen Stiften bis zu pflanzbaren Bleistiften.

Bei vielen Marken steht die emotionale Wirkung im Vordergrund, etwa bei Sportvereinen, gesellschaftlichen Organisationen, Gesundheitsprodukten, kulturellen Einrichtungen oder Bildungsangeboten für Kinder. Für solche Projekte entwickle ich neben dem Logo häufig auch eine eigene Markenfigur.
Die Entwicklung einer Markenfigur ist eine anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe. Die Figur soll Mitarbeitenden und Zielgruppe gefallen, zeitgemäß wirken, positive Emotionen auslösen, visuell klar erkennbar sein und sich gut in 3D umsetzen lassen.

Brandbook-Design
ICH HABE MEHR ALS 70 BRANDBOOKS FÜR UNTERSCHIEDLICHE BRANCHEN ENTWICKELT
Brandbook als Buch
In der Regel entwickle ich Brandbooks sowohl digital als auch gedruckt, zum Beispiel als Buch oder Katalog.
Brandbooks können sehr kompakt oder mehrere hundert Seiten umfangreich sein. Der Umfang hängt von der Anzahl der enthaltenen Marketing- und Kommunikationsmaterialien ab.
Für die Gestaltung eines Brandbooks gibt es keine starre Vorlage. Entscheidend ist, dass es verständlich, praktisch, modern, eigenständig und inspirierend ist. Deshalb versuche ich, aus einer reinen Anleitung ein lebendiges Werkzeug zu machen, das Führungskräfte und Teams bei kreativen Entscheidungen unterstützt.
Markenfilm über das Unternehmen
Viele Unternehmen ergänzen ihr Brandbook heute durch einen Markenfilm. Er lässt sich einfach online versenden, bei Präsentationen zeigen, mit Partnern teilen und in sozialen Netzwerken einsetzen. Dabei geht es nicht nur um eine übersichtliche Darstellung, sondern darum, die Marke emotional erlebbar zu machen und eine Verbindung zu den Menschen aufzubauen.
Solche Filme sind sowohl bei der Entwicklung einer neuen Marke als auch im Rebranding sinnvoll, wenn Mitarbeitende emotional auf eine neue Unternehmensrichtung eingestimmt werden sollen.
Brandbook als Posterserie
Zentrale Inhalte eines Brandbooks, etwa Unternehmenswerte, können als Posterserie gestaltet und in verschiedenen Bereichen des Unternehmens sichtbar gemacht werden.
MARKENBETREUUNG
Die Leistung umfasst eine langfristige Remote-Zusammenarbeit zu planbaren Konditionen. Sie erhalten gestalterische Unterstützung, Projektkoordination und Art Direction zu Kosten, die häufig unter denen eines internen Teams liegen.
Ein Brandbook ist mehr als ein Dokument für ein Unternehmen. Ein logisch aufgebautes System visueller Konstanten ist nur ein Teil davon. Ein Brandbook für eine Stadt oder einen YouTube-Kanal unterscheidet sich deutlich von dem für ein Einkaufszentrum, weil Territorialbranding, Medienmarke und Handelsmarke unterschiedliche Aufgaben erfüllen.
Unternehmens-Brandbook
Ein Corporate Brandbook ist besonders relevant, sobald ein Unternehmen mit mehreren Teams und Mitarbeitenden arbeitet. Es ist ein visuelles, emotionales und strategisches Werkzeug für konsistente Geschäftskommunikation. Gleichzeitig wirkt es wie ein verbindendes Element innerhalb des Unternehmens: Es stärkt die gemeinsame Haltung und beeinflusst, wie Kundinnen, Kunden und Partner die Organisation wahrnehmen. Im Mittelpunkt stehen Logo, Markenphilosophie und visuelle Standards für Innenräume, Geschäftsdokumente, Fahrzeuge und digitale Anwendungen.
Brandbook für ein Start-up
Für Start-ups ist ein Brandbook besonders wichtig, weil sie meist ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung aufbauen. Es schafft eine klare Grundlage für IT- und Digitalunternehmen, junge Marken und Bildungsprojekte. Der Erfolg hängt stark von Mission, Werten und Kommunikation ab. Deshalb enthält ein solches Brandbook häufig eine ausführliche Strategie sowie Regeln für digitale Kommunikation, Website und Interface.
Brandbook für eine Stadt oder Region
Die Hauptaufgabe eines regionalen Brandbooks besteht darin, ein attraktives und investitionsfreundliches Bild eines Ortes zu schaffen. Das gelingt nur mit einem konsistenten Corporate Design. Deshalb müssen Eigenschaften, Anwendungen und Regeln der visuellen Konstanten besonders detailliert beschrieben werden.
Brandbook für eine Bank, ein Finanz- oder Versicherungsunternehmen
In der Finanz- und besonders in der Bankenbranche spielt das Image eine zentrale Rolle. Ein positiver Gesamteindruck entsteht durch ein stimmiges Umfeld: angenehme Räume, gepflegtes Auftreten der Mitarbeitenden, professionelle Kommunikation und hochwertiges Design. Vom Geldautomaten über Bankkarten bis zur Website und zum skalierbaren Corporate Design muss alles als einheitliche Marke funktionieren.
Brandbook für Geschäft, Supermarkt oder Einkaufszentrum
Ich habe umfangreiche Erfahrung im Retail Branding und Guidelines für Filialketten, Supermärkte und Einkaufszentren entwickelt. Ein wichtiger Teil ist das Merchandising: Zonierung der Verkaufsflächen, Orientierungssysteme, Produktbereiche, Preisschilder und Aktionskommunikation. Ein Brandbook für ein Einkaufszentrum verbindet außerdem Architektur, Innenraumgestaltung, Zielgruppensegmentierung und eine wirksame Designstrategie.
Logo-Guideline
Selbst ein kleines Unternehmen sollte eine klare Beschreibung seines Logos besitzen. Dazu gehören Regeln für die Anwendung auf unterschiedlichen Flächen, Farben, Hintergründen und Fotografien, die Proportionen des Zeichens sowie horizontale und vertikale Varianten.

Bevor die Brandbook-Entwicklung beginnt, kläre ich gemeinsam mit dem Auftraggeber, woraus die Marke besteht. Fünf zentrale Bestandteile sind Mission, Vision, Zielgruppe, Markenpersönlichkeit und Unternehmenswerte.
Zusammen bilden diese Eigenschaften die Marke und ihren inneren Kern. Alle weiteren Elemente leiten sich daraus ab und ergänzen sie zu einem konsistenten visuellen Erscheinungsbild.
Mission und Vision: Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, warum Ihr Unternehmen existiert und wie sich Ihre Marke künftig entwickeln soll. Entscheidend ist, die Eigenschaften herauszuarbeiten, die gerade Ihr Unternehmen auszeichnen – unabhängig davon, ob Sie eine globale Veränderung anstreben oder ein konkretes lokales Problem lösen.
Zielgruppe: Beschreiben Sie, wer Ihre potenziellen Kundinnen und Kunden sind und warum sie sich für Ihr Unternehmen entscheiden sollten. Falls Marktstudien vorliegen, ergänzen Sie alle Erkenntnisse, die Ihrem Team helfen können, besser mit der Zielgruppe zu kommunizieren.
Markenpersönlichkeit: Erstellen Sie eine Liste mit drei bis fünf Adjektiven, die Ihr Unternehmen charakterisieren. Sie beeinflussen sowohl die gestalterische Richtung als auch den Ton gegenüber Kundinnen, Kunden und Partnern. Ist Ihre Marke eher seriös oder
passt ein spielerischer, humorvoller Ton besser? Orientiert sie sich an Trends oder bevorzugt sie zeitlose Klassik?
Tipp: Ergänzen Sie auch Eigenschaften, die nicht zu Ihrer Marke passen. So lässt sich oft leichter bestimmen, wie Ihr Unternehmen wahrgenommen werden soll.
Werte: Definieren Sie die Grundsätze, nach denen Ihr Unternehmen Entscheidungen trifft. Klare und einprägsame Werte geben dem Team Orientierung, wenn konkrete
Maßnahmen oder Entscheidungen anstehen.
Wie beauftragt man ein Brandbook?
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines Styleguides
1. Inspiration sammeln
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Sammeln Sie Bilder, die Sie inspirieren. Wie soll Ihre Marke aussehen, welche Eigenschaften soll sie besitzen und wie soll sie sich entwickeln?
Jedes Teammitglied kann ein eigenes Inspirationsboard erstellen oder die Sammlung entsteht gemeinsam. Ein Unternehmen besteht nicht nur aus der Führung, sondern auch aus den Menschen, die täglich an seinen Zielen arbeiten.
Denken Sie an bisherige Erfolge, an gute Beispiele vergleichbarer Unternehmen, an Ideen, die Sie mit Ihrer Marke verbinden, und an Dinge, die Sie persönlich inspirieren. Ergänzen Sie einzelne Bilder mit kurzen Notizen dazu, was Ihnen gefällt oder nicht gefällt und wie sich die Idee auf
Ihre Marke übertragen lässt.
2. Was eine Guideline enthalten sollte: sechs Kernelemente
Es gibt sechs grundlegende Bausteine, ohne die ein Styleguide kaum auskommt. Eine Designerin oder ein Designer hilft dabei, Ihre Inspiration in klare Bestandteile der Guideline zu übersetzen.
Element 1: Markengeschichte
Stellen Sie Ihre Marke vor. Erzählen Sie, wie alles begann, und geben Sie Einblick in die Persönlichkeit Ihres Unternehmens, damit die Marke nahbarer und verständlicher wird.
Mission, Vision, Zielgruppe, Persönlichkeit und Werte können ebenfalls Teil der Unternehmensgeschichte sein,
um deutlicher zu zeigen, wofür Sie stehen.
Element 2: Logo
Vielleicht besitzen Sie bereits ein Logo. Aber haben Sie geprüft, wie es in unterschiedlichen Umgebungen und Anwendungen funktioniert?
Dieses Kapitel beschreibt die Nutzung des Markenzeichens, etwa minimale und maximale Größen, zulässige Varianten sowie Grenzen bei Verformung und Veränderung.
Zeigen Sie alle erlaubten Logo-Varianten, erklären Sie, wo und unter welchen Bedingungen sie eingesetzt werden dürfen, und ergänzen Sie visuelle Beispiele, damit die Guideline möglichst verständlich und praktisch ist.
Dokumentieren Sie Größe und Proportionen des Zeichens, die notwendige Schutzzone, Farbvarianten wie Schwarz-Weiß oder Negativversion, ihre jeweiligen Einsatzbereiche sowie unzulässige Veränderungen und Anwendungen.

3. Branchenspezifische Besonderheiten
Die sechs Grundelemente bilden die notwendige Basis eines Brandbooks. Jede Marke besitzt jedoch eigene Anforderungen, die zusätzlich berücksichtigt werden sollten.
Liegt der Schwerpunkt Ihrer Marke im digitalen Raum, sollte zum Beispiel festgelegt werden, wie Bilder auf der Website eingesetzt und angeordnet werden.
Für Handelsunternehmen sind Warenplatzierung, Beschilderung und Außenwerbung wichtig. Bei produzierenden Unternehmen kann die Guideline außerdem
Verpackungsbeispiele enthalten. Für Cafés und Restaurants können zentrale Menüpositionen, Produkt- und Servicestandards dokumentiert werden. Ein Styleguide sollte das Unternehmen ganzheitlich beschreiben und an seine konkreten Anforderungen angepasst sein.
4. Aufbau und Gestaltung des Brandbooks
Nehmen Sie die sechs Kernelemente der Marke, ergänzen Sie die für Ihre Branche notwendigen Inhalte und entwickeln Sie daraus Ihr Brandbook.
Diese Liste hilft Ihnen, eine Guideline oder ein Brandbook zu strukturieren:
– Markengeschichte;
– Mission, Vision und zentrale Werte;
– Logo und seine Bedeutung;
– korrekte und unzulässige Logonutzung;
– Farbpalette mit CMYK- und HEX-Werten;
– Schriften;
– Bilder, Fotografie und Regeln für ihre Anwendung;
– Tonalität gegenüber Kundinnen, Kunden und Partnern;
– Regeln zur Nutzung der Markenelemente;
– Website und digitale Kanäle sowie Regeln für Inhalte;
– Erscheinungsbild von Produkten und gebrandeten Anwendungen wie Mitarbeiterkleidung, Beschilderung, Drucksachen und Verpackung..
Wenn alle Inhalte feststehen, entscheiden Sie, ob der Styleguide gedruckt, als Online-Seite oder als digitales PDF umgesetzt werden soll. Legen Sie Format, Seitenaufbau, Ausrichtung, Größe und Gestaltung fest. Sobald diese Punkte mit dem Designer abgestimmt sind, kann das Brandbook final ausgearbeitet werden.
Damit die Guideline leicht zu nutzen ist, empfiehlt sich ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis oder eine klare Navigation mit Kapiteln und Lesezeichen.

Fazit: Wer braucht ein Brandbook – und wer nicht?
Ein Brandbook ist sinnvoll
Beim Aufbau eines Franchise-Systems. Wenn Sie mehrere Filialen eröffnen, hilft ein Brandbook dabei, die Wiedererkennbarkeit der Marke an allen Standorten und Verkaufsstellen zu sichern.
Auch bei viel Remote- und Outsourcing-Arbeit oder mehreren Niederlassungen in verschiedenen Städten und Ländern ist ein Brandbook wichtig – selbst dann, wenn interne Designerinnen, Designer und Marketingteams vorhanden sind.
Bei einem schnell wachsenden Unternehmen
Ein Brandbook spart Führungskräften Zeit, erleichtert neuen Mitarbeitenden den Einstieg in die Marke und stärkt Stolz, Zusammenhalt und Unternehmenskultur im bestehenden Team.

Ein Brandbook ist nicht immer erforderlich
Für sehr kleine Unternehmen
Wenn Design, Marketing und Verkauf vollständig bei einer Person liegen, kann ein professionelles Logo zunächst der sinnvollere Start sein. Das gilt etwa für einen neuen Blog oder einen wachsenden Instagram-Kanal. Auch bei gutem Content bleibt ein professioneller Markenauftritt wichtig.
Für ein neues Unternehmen mit einem sehr kleinen Verkaufssegment
Manchmal ist die Markenvision noch nicht klar und das Unternehmen testet zunächst den Markt. Dann reicht es häufig, die visuelle Basis zu definieren. Eine kompakte Guideline kann Logo, Farben, Schriften, Bildauswahl sowie einige Vorlagen für Angebote, Präsentationen und eine Landingpage enthalten.
Ein Styleguide ist ein lebendiges Dokument, das mit Ihrem Unternehmen wächst. Im Einsatz wird sichtbar, welche Details fehlen, was verbessert und was präzisiert werden sollte.
Eine Guideline kann laufend ergänzt und aktualisiert werden. Entscheidend ist, dass die zentrale Idee und das ursprüngliche Gestaltungskonzept erhalten bleiben. Sinnvoll kann eine regelmäßige Überarbeitung sein, etwa jährlich oder halbjährlich, damit Verbesserungen berücksichtigt werden, ohne die Marke durch permanente Änderungen zu verwässern.

Jetzt können Sie mit der Gestaltung des Brandbooks für Ihr Unternehmen beginnen.
Ihr Unternehmen ist mehr als die Produkte, die es herstellt, oder die Dienstleistungen, die es anbietet.
Eine starke Marke zeigt, warum Menschen sich gerade für sie entscheiden sollten. Ein Styleguide hilft dem Team, Qualität, Haltung und Konsistenz langfristig zu bewahren.
Ein Styleguide kann ein umfangreiches Buch oder nur ein einziges Blatt sein. Entscheidend sind die Anforderungen und Besonderheiten Ihres Unternehmens. Wichtig ist, dass alle relevanten Elemente und Regeln für die Anwendung des Corporate Designs in zukünftigen Projekten und Medien enthalten sind.































